Der Tannenbaum Post 9
Die Reihenfolge geraten! Teil 9 von "der Tannenbaum".
Daddy schrieb am Fri, 21 Dec 2007 17:20:04 +0100:
>RMHaas schrieb am Fri, 21 Dec 2007 15:31:46 +0100
>zum Thema: Re: Ein Maerchen: Tannenbaum:
>
>>Soll ich weitererzaehlen, Bebi?
>>
>>Na dann:
>>
>>Da stand also unser angesengter Baum. Und er stand ganz ruhig, damit
[...]
>>Was wohl am naechsten Morgen mit dem Baum geschah?
>
>Jetzt hast Du erreicht, dass ich die Nacht über auch kaum schlafen
>kann.
Das wollte ich jetzt aber nicht, Daddy.
Da will ich mal lieber schnell weitermachen:
Der Baum hatte die Nacht vor freudiger Erwartung kaum geschlafen, als
am Morgen Dienstmaedchen und Diener ins Zimmer kamen.
Doch oh weh! Die Menschen schniten ihn los und trugen ihn aus dem
Zimmer auf den Speicher und stellten ihn dort in einer dunklen Ecke
ab. "Ei wos is denn des?" fragte sich der Baum. "Wos soll ich denn do
herobbe?" Doch keiner konnte ihm eine Antwort geben, denn keiner war
da. Nicht heute, nicht morgen, die ganze Woche und einen ganzen Monat
nicht. Ganz traurig und allleine musste der Baum in seiner dunklen
Ecke stehen.
"Des werd scho sein Grund ham. Schneie tuts jetz drausse. Und die Erd
is hatt. Wenns waermer werd, pflanze mich die Leut scho wieder in die
Erd." Solche Gedanken gingen dem Baum durch den Stamm und er glaubte
dara, dass ihn die Menschen nur deshalb nicht nach draussen brachten,
weil es noch viel zu kalt sei. Aber die Einsamkeit machte ihm schwer
zu schaffen. Ach, wie sehnte sich der Baum nach dem kleinen Haeschen,
das ihn frueher immer besucht hatte.
"Piep, piep" hoerte da der Baum. Und ein paar kleine Maeuschen kamen,
besahen sich den Baum und schluepften zwischen seine Zweige. "Janz
kalt isset drusse," sagten Sie zu ihm. "Aevver suens jeit et, ahle
Tanneboom."
"Ald? Isch ben doch net ald", wehrte der Baum ab. "Annere sin noch
viel aelder wie ich."
Und wie es dem Baum wohl weiter ergeht?
Reinhold alias Prinz Joda von dtm
(look at: http://www.haas-center.de)
>RMHaas schrieb am Fri, 21 Dec 2007 15:31:46 +0100
>zum Thema: Re: Ein Maerchen: Tannenbaum:
>
>>Soll ich weitererzaehlen, Bebi?
>>
>>Na dann:
>>
>>Da stand also unser angesengter Baum. Und er stand ganz ruhig, damit
[...]
>>Was wohl am naechsten Morgen mit dem Baum geschah?
>
>Jetzt hast Du erreicht, dass ich die Nacht über auch kaum schlafen
>kann.
Das wollte ich jetzt aber nicht, Daddy.
Da will ich mal lieber schnell weitermachen:
Der Baum hatte die Nacht vor freudiger Erwartung kaum geschlafen, als
am Morgen Dienstmaedchen und Diener ins Zimmer kamen.
Doch oh weh! Die Menschen schniten ihn los und trugen ihn aus dem
Zimmer auf den Speicher und stellten ihn dort in einer dunklen Ecke
ab. "Ei wos is denn des?" fragte sich der Baum. "Wos soll ich denn do
herobbe?" Doch keiner konnte ihm eine Antwort geben, denn keiner war
da. Nicht heute, nicht morgen, die ganze Woche und einen ganzen Monat
nicht. Ganz traurig und allleine musste der Baum in seiner dunklen
Ecke stehen.
"Des werd scho sein Grund ham. Schneie tuts jetz drausse. Und die Erd
is hatt. Wenns waermer werd, pflanze mich die Leut scho wieder in die
Erd." Solche Gedanken gingen dem Baum durch den Stamm und er glaubte
dara, dass ihn die Menschen nur deshalb nicht nach draussen brachten,
weil es noch viel zu kalt sei. Aber die Einsamkeit machte ihm schwer
zu schaffen. Ach, wie sehnte sich der Baum nach dem kleinen Haeschen,
das ihn frueher immer besucht hatte.
"Piep, piep" hoerte da der Baum. Und ein paar kleine Maeuschen kamen,
besahen sich den Baum und schluepften zwischen seine Zweige. "Janz
kalt isset drusse," sagten Sie zu ihm. "Aevver suens jeit et, ahle
Tanneboom."
"Ald? Isch ben doch net ald", wehrte der Baum ab. "Annere sin noch
viel aelder wie ich."
Und wie es dem Baum wohl weiter ergeht?
Reinhold alias Prinz Joda von dtm
(look at: http://www.haas-center.de)


