Der Tannenbaum Post 3
Das dritte Post von "der Tannenbaum" folgt auf dem Fusse.
poldy schrieb am Sat, 15 Dec 2007 18:30:51 +0100:
>In article <tqp7m3l25op7csakqeg8monop1i165g76b@4ax.com>, RMHaas@gmx.de
>says...
>>
>> Na, dann mache ich doch direkt hier weiter, Bebbi!
>> <zuruecklehn>
[...]
>> viel von der Welt hatte er ja auch zugegebenermassen noch nicht
>> gesehen. Und ob er das je schaffen sollte? Wir werden sehen...
>>
>*schon.ganz.gespannt.warte.ob.das.Bäumchen.wohl.was.von.der.Welt.sehen.w
>ird*
Das moechtest Du wohl wissen, Bebbi?
Na, dann machen wir mal weiter:
Das Baeumchen stand immer noch auf seinem Platz und es wurde Herbst.
Und das Baeumchen wusste, dass im Herbst immer Maenner mit scharfen
Aexten in den Wald kamen und ein paar der groesseren Baeume so lange
ins Bein hackten, bis sich diese nicht mehr halten konnten und mit
viel Getoese umfielen. Die Maenner hackten seinen armen Artgenossen
dann auch noch die Aeste und Zweige ab und wenn sie ganz nackt am
Boden lagen, wurden sie auf Wagen gelegt und grosse vierbeinige Tiere
zogen sie aus dem Wald hinaus. Vor diesen Maennern hatte unser
Baeumchen Angst.
Aber unser Baeumchen war auch neugierig und wollte wissen, was mit den
gefaellten Baeumen passierte. Als es waermer wurde und die Zugvoegel
zurueckkamen, fragte es sie: "Also hosche se mal! Koenne se mir net
saache was mit denne Baeum do passiere tut? Habt ihr se net irschendwo
g'sehe?"
Die Schwalben konnten ihm nicht helfen, aber der Storch meinte: "I
glaab scho, dass i sie gsaeng hob. Aufm Meer, do fohrn Schiff rum und
do staen grossa stolza Baam drauf, wu die Segl drohaenga. Noch Tanna
do hom sie scho grochn. Und schoe worn sie und stolz." Und das
Baeumchen hoerte es und hatte gar keine Angst mehr vor den Maennern
mit den Aexten. Im Gegenteil, jetzt konnte er es gar nicht mehr
erwarten, dass wieder Herbst wurde.
Was dann wohl mit dem Baeumchen passiert?
Reinhold
(look at: http://www.haas-center.de)
>In article <tqp7m3l25op7csakqeg8monop1i165g76b@4ax.com>, RMHaas@gmx.de
>says...
>>
>> Na, dann mache ich doch direkt hier weiter, Bebbi!
>> <zuruecklehn>
[...]
>> viel von der Welt hatte er ja auch zugegebenermassen noch nicht
>> gesehen. Und ob er das je schaffen sollte? Wir werden sehen...
>>
>*schon.ganz.gespannt.warte.ob.das.Bäumchen.wohl.was.von.der.Welt.sehen.w
>ird*
Das moechtest Du wohl wissen, Bebbi?
Na, dann machen wir mal weiter:
Das Baeumchen stand immer noch auf seinem Platz und es wurde Herbst.
Und das Baeumchen wusste, dass im Herbst immer Maenner mit scharfen
Aexten in den Wald kamen und ein paar der groesseren Baeume so lange
ins Bein hackten, bis sich diese nicht mehr halten konnten und mit
viel Getoese umfielen. Die Maenner hackten seinen armen Artgenossen
dann auch noch die Aeste und Zweige ab und wenn sie ganz nackt am
Boden lagen, wurden sie auf Wagen gelegt und grosse vierbeinige Tiere
zogen sie aus dem Wald hinaus. Vor diesen Maennern hatte unser
Baeumchen Angst.
Aber unser Baeumchen war auch neugierig und wollte wissen, was mit den
gefaellten Baeumen passierte. Als es waermer wurde und die Zugvoegel
zurueckkamen, fragte es sie: "Also hosche se mal! Koenne se mir net
saache was mit denne Baeum do passiere tut? Habt ihr se net irschendwo
g'sehe?"
Die Schwalben konnten ihm nicht helfen, aber der Storch meinte: "I
glaab scho, dass i sie gsaeng hob. Aufm Meer, do fohrn Schiff rum und
do staen grossa stolza Baam drauf, wu die Segl drohaenga. Noch Tanna
do hom sie scho grochn. Und schoe worn sie und stolz." Und das
Baeumchen hoerte es und hatte gar keine Angst mehr vor den Maennern
mit den Aexten. Im Gegenteil, jetzt konnte er es gar nicht mehr
erwarten, dass wieder Herbst wurde.
Was dann wohl mit dem Baeumchen passiert?
Reinhold
(look at: http://www.haas-center.de)


