Der Tannenbaum Post 2
Das zweite Post von "Der Tannenbaum".
poldy schrieb am Sat, 15 Dec 2007 03:57:08 +0100:
>In article <mej5m35k8ehv42brrqn3ln4sb00arp7tpp@4ax.com>, RMHaas@gmx.de
>says...
>> Wenn wir schon beim letzten Maerchen eines von Hans-Christian
[...]
>> niedliches, kleines Baeumchen. Denn was er da hoerte gefiel ihm gar
>> nicht!
>> Wollt ihr wissen, wie es dem Baeumchen weiter erging?
>>
>*Kakao.hol.und.auf.dem.Teppich.gemütlich.mach*
>Ja bitte! Auf jeden Fall.
Na, dann mache ich doch direkt hier weiter, Bebbi!
<zuruecklehn>
Tja, die Tannenbaeumchen wachsen langsam, aber sie wachsen. Und das
kleine Baeumchen wurde von Jahr zu Jahr groesser. Jedes Jahr bekam es
einen Kranz an Zweigen mehr und bald sah er zwar aus wie ein kleiner
Tannenbaum, aber immerhin schon wie ein Tannenbaum. Und er sah die
groesseren Baeume um ihn herum und er wollte so gerne so gross sein,
wie diese.
Er sehnte sich danach, ueber die Anderen hinweg blicken zu koennen und
dass Voegel in seinen Zweigen nisteten. Das tun die wirklich gerne,
wie ich an dem Baum vor unserem Haus jedes Jahr sehen kann. Weil er
jedoch noch so klein war und solch grosse Sehnsucht hatte, sah er gar
nicht mehr, wie schoen der Sonnenschein ihn waermte, die Voegel
zwitscherten und die Wolken ueber ihn hinwegzogen. Ach, was war er
doch noch so klein - so klitzeklein!
Im Winter wurde er vom Schnee fast voellig zugedeckt. Ein
Haa^h^haeschen kam haeufig bei ihm vorbei und sprang einfach ueber ihn
weg. Ach was war das kleine Baeumchen traurig!
Doch im Jahr darauf musste das Haeschen schon um ihn herumlaufen! Und
der Baum sehnte sich deshalb noch viel mehr, gross und alt zu werden.
Nichts schoeneres konnte er sich auf dieser Welt vorstellen. Naja, so
viel von der Welt hatte er ja auch zugegebenermassen noch nicht
gesehen. Und ob er das je schaffen sollte? Wir werden sehen...
Reinhold
(look at: http://www.haas-center.de)
>In article <mej5m35k8ehv42brrqn3ln4sb00arp7tpp@4ax.com>, RMHaas@gmx.de
>says...
>> Wenn wir schon beim letzten Maerchen eines von Hans-Christian
[...]
>> niedliches, kleines Baeumchen. Denn was er da hoerte gefiel ihm gar
>> nicht!
>> Wollt ihr wissen, wie es dem Baeumchen weiter erging?
>>
>*Kakao.hol.und.auf.dem.Teppich.gemütlich.mach*
>Ja bitte! Auf jeden Fall.
Na, dann mache ich doch direkt hier weiter, Bebbi!
<zuruecklehn>
Tja, die Tannenbaeumchen wachsen langsam, aber sie wachsen. Und das
kleine Baeumchen wurde von Jahr zu Jahr groesser. Jedes Jahr bekam es
einen Kranz an Zweigen mehr und bald sah er zwar aus wie ein kleiner
Tannenbaum, aber immerhin schon wie ein Tannenbaum. Und er sah die
groesseren Baeume um ihn herum und er wollte so gerne so gross sein,
wie diese.
Er sehnte sich danach, ueber die Anderen hinweg blicken zu koennen und
dass Voegel in seinen Zweigen nisteten. Das tun die wirklich gerne,
wie ich an dem Baum vor unserem Haus jedes Jahr sehen kann. Weil er
jedoch noch so klein war und solch grosse Sehnsucht hatte, sah er gar
nicht mehr, wie schoen der Sonnenschein ihn waermte, die Voegel
zwitscherten und die Wolken ueber ihn hinwegzogen. Ach, was war er
doch noch so klein - so klitzeklein!
Im Winter wurde er vom Schnee fast voellig zugedeckt. Ein
Haa^h^haeschen kam haeufig bei ihm vorbei und sprang einfach ueber ihn
weg. Ach was war das kleine Baeumchen traurig!
Doch im Jahr darauf musste das Haeschen schon um ihn herumlaufen! Und
der Baum sehnte sich deshalb noch viel mehr, gross und alt zu werden.
Nichts schoeneres konnte er sich auf dieser Welt vorstellen. Naja, so
viel von der Welt hatte er ja auch zugegebenermassen noch nicht
gesehen. Und ob er das je schaffen sollte? Wir werden sehen...
Reinhold
(look at: http://www.haas-center.de)


